... und Fetisch Gummi, Worker, Leder und Uniformen

 

Ich glaube über Uniformen braucht es am wenigsten zu schreiben smile... Männer in Uniformen faszinieren mich einfach, weil sie einerseits die Männlichkeit unterstreichen, eine Dominanz ausstrahlen und auch ein wenig das Gefühl der Unsicherheit, Angst provozieren in mir. Ich hab mal ansatzweise es versucht und alte CH-Armykleider gekauft, doch so richtig ist dieser Fetisch nie durchgebrochen bei mir.

 

Ganz anders ist es da mit Leder. Dieses Material habe ich nach ursprünglicher Abneigung und Ekel sehr schätzen und lieben gelernt. Heute will ich nicht mehr darauf verzichten. Nebst den wie bei Uniformen zum Ausdruck gebrachten Eigenschaften wie hervorgehobener Männlichkeit und im Anblick meines Gegenübers der Dominanz und die Unnahbarkeit drücken sich bei Leder auch ganz seltsame Gefühle aus.  Das Mystische, Rohe, Verborgene kommt sehr stark dabei zum Ausdruck. Mir selber gibt es auch Schutz und Geborgenheit und eine klare Ausstrahlung, von dem was ich mag und ich suche. Sehr stimulierend ist aber auch der Geruch und Geschmack von Leder.

 

Workerkleidung kam auch schon länger dazu, welche ich im Alltag auch sehr, oder schon fast immer eigentlich trage. Die Bequemlichkeit, praktisch gerade auch im Alltag mit meinem Hund, aber auch hier das Optische gefällt mir besonders.

 

Nochmals anders ist es mit Gummi – mein Favorit!!!! Wenn ich zurückblicke war meine Faszination für Gummistiefel, -handschuhe und Regenklamotten schon früh da. Aber ich habe es nie akzeptiert, mehr noch einfach nicht verstanden. Meine erste wirkliche Erfahrung mit Gummi hatte ich mit der Hülle vom Schweizer Armeeschlafsack. Damit startete ich meine ersten Versuche, bis ich letztendlich selber mich mumifiziert darin verpackt war und meine ersten «Flüge» dabei genossen habe ;O). Aber dann ging es schnell weiter, und ich kaufte mir einen Komplettanzug, Gasmasken, Gummihandschuhe, und Gummistiefel. Am meisten geniess ich das Gefühl darin «eingeschlossen» zu sein. Ich fühle mich sicher und wie umarmt oder dann in mehrschichtiger Verpackung wie in einem Coccoon.  

 

Gummi ist für mich einerseits wie eine zweite Haut. Und wenn ich darin stecke komme ich mir so komisch es klingt auch wiederum völlig nackt vor: Ich mag es, sowohl wenn es ganz eng am Körper anliegt und ich die Wärme und Kälte direkt auf der Haut spüre, aber auch im schweren Gummi locker drinnen zu stecken. Wenn ich dann darin noch zum Schwitzen komme, ist der glitschige Effekt ein weiteres Highlight.

 

Wie beim Leder ist auch beim Gummi dessen Geruch und Geschmack auf mich stimulierend. Eine weitere Eigenschaft, die Gummi eben auch hat, sie hält Körpergerüche auch gefangen und daher bildet Gummi auch ein wertvolles Hilfsmittel beim Sniffen. Ich liebe es, von einem Top/Master darin eingeschlossen zu werden und für ihn schmorren zu müssen.

 

Für mich hat aber längst Gummi auch meine Wohnungstür überschritten! Anfangs nur im stillen Kämmerchen oder gerade mal an einer Party getragen, waren der Gang an die Öffentlichkeit zum CSD in Köln jedes mal und mehr und mehr auch so nach draussen, wie eine Eroberung neuen Territoriums. Meine Erweiterung meiner Outfits geht also klar künftig auch dahin, mehr Gummi auch zu immer mehr Veranstaltungen auch zu tragen, wo man damit heute noch nicht unbedingt rechnet. Auf den Geschmack dafür bin ich gekommen bei den Greet & Meet Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen, wo ich als Mister Rubber Switzerland 2017 bereits gehen durfte.

 

 

In meinen Wunschdenken wollte ich Gummi nur noch tragen… leider macht das meine sensible Haut nicht mit… Ich bin sehr dankbar, dass nach wie vor stundenlanges Tragen möglich ist, doch dann zeigen sich die Hautreaktionen klar und machen sich auch unangenehm spürbar.